Dem Kai sein Blog

Cocoa Beach, Cape Canaveral und Celebration

01.09.2014 von Kai @ 10:00 — Fotos,ReisenKommentare (0)

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Heute möchte ich euch schon wieder vom Strand, von Menschen auf dem Mond und (Oh Wunder) von Essen berichten.

Morgens verschlug es uns nach Cocoa Beach. Einem kleinen Surfer Ort am Atlantik. Um dort hinzukommen, mussten wir unter anderem über den Martin Andersen Beachline Expressway fahren. Eine Straße, die über 30km nur exakt geradeaus verläuft. Keine Kurve. Keine Kreuzung. Kein gar nix. Nur geradeaus. Dank Tempomat überlegte ich kurzzeitig ein Nickerchen auf der Rückbank zu machen, ließ es dann aber doch sein. Vielleicht auch besser so.

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Der Strand in Cocoa ist ein reiner Traum. Weiß lang. Und teilweise sehr menschenleer. Einfach nur schön. Und so bot es sich an ein kleines Foto-Shooting am Strand zu machen. Die Bilder werde ich euch bei Zeiten vielleicht auch noch zeigen. Nur so viel. Auch ich war vor der Kamera…

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Gegen Mittag wurde es sehr heiß am Strand. Barfußlaufen war schon nicht mehr möglich und so entschloss ich mich kurzerhand einen kleinen Abstecher nach Cape Canaveral zum Kennedy Space Center zu unternehmen. Und das war eine sehr gute Entscheidung. Das Gelände ist anscheinend eines der größten, wenn nicht sogar das größte Naturschutzgebiet der USA. Dort nisten unter anderem Seeadler und es gibt sehr viele Alligatoren. Und natürlich gibt es die Abschussrampe, tolle Shows und Ausstellungen und eine Saturn-5-Rakete. Noch so ein riesiges Teil. Einfach nur Wahnsinn!

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Nach dem Besuch in Cape Canavarel ging es wieder zurück nach Cocoa. Eine kleine Runde im Atlantik schwimmen und dann war es auch schon an der Zeit etwas zu Essen. Also fuhren wir nach Celebration, um dort eine Runde Sushi zu futtern. Sehr lecker. Sehr reichhaltig. Doch für den Nachtisch war noch Platz. Ein Oreo-Keks, ummantelt mit Karamell und mit Schokolade überzogen.

Ich liebe Amerika für solche Dinge.

Daytona Beach

31.08.2014 von Kai @ 10:00 — Fotos,ReisenKommentare (0)

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Man könnte meinen, dass ich in diesem Urlaub eigentlich nur an Traumstränden war oder traumhafte Speisen zu mir genommen habe. Dieser Eindruck täuscht nicht. Nach all dem Shopping-Wahnsinn war es mal wieder an der Zeit Sonne und Meer zu genießen. Also fuhren einfach mal an den Atlantik. Aber nicht ohne vorher ein furchtbar leckeres Frühstück im Waffle House zu uns zu nehmen. Ich will die auch in Deutschland haben. Verdammt!

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Unser Trip führte uns nach Daytona Beach. Dem Motorsport-Mekka schlechthin. Doch an der Rennstrecke fuhren wir nur vorbei, direkt zum Strand, auf den man natürlich mit dem Auto befahren durfte.Und so schwamm ich dann das erste Mal im Atlantik. Wieder bei 29° Wassertemperatur. Und da in Deutschland der zweite Spieltag der Bundesliga war, der HSV gewann tatsächlich 4-0 gegen Eintracht Braunschweig, gab es natürlich auch ein Spieltagsfoto im Trikot am Strand. Witzigerweise das einzige Heimspiel, dass ich nicht gesehen habe, doch das ist eine andere Geschichte.

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In Daytona verstand ich auch, warum die Gullis in Florida so groß sind, dass dort ein 5 jähriges Kind locker durch die Öffnung passt… Innerhalb kürzester Zeit zog eines der heftigsten Gewitter, das ich je erlebt habe, auf. Von gleich auf jetzt war der Himmel schwarz und es schüttet in Strömen. Da waren wir zum Glück schon wieder vom Strand runter und konnten das Wetter schnell hinter uns lassen.

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Wieder in Kissimmee angekommen war es auch schon Zeit zu Abend zu essen. Diesmal bei Denny’s. Hach. Milchshake. Avokado-Burger und vorweg Mozarella-Sticks und die besten Onion-Rings der Welt. Und zum Nachtisch Cheesecake und Kaffee. Auch diese Kette sollte endlich einen Laden in Deutschland aufmachen. Am liebsten in Hamburg. Ich wäre Stammkunde. Und würde etwas an Gewicht zulegen. Vielleicht.

Shopping-Time

30.08.2014 von Kai @ 10:00 — Fotos,ReisenKommentare (0)

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Amerika. Land der unbegrenzten Einkaufsmöglichkeiten. Und deshalb stand ein Besuch der unzähligen Outlet Malls auf dem Programm. Weit über 150 Geschäfte. Ein riesiger Foodcourt. Erstaunlicherweise konnte ich mich in den Geschäften sehr gut zurückhalten. Blieb sogar deutlich unter der Zollfreigrenze, was den Wert der eingekauften Waren anging. Vielleicht ist es das, was sie immer mit “erwachsen” meinen. Ich weiß es nicht. Nach 4-6 Stunden schmerzten mir dann doch die Füße, ein paar neue Schuhe, ein T-Shirt und eine Jacke befanden sich in meinem Besitz und Karten Disney World, die man praktischerweise im Disney-Store gleich kaufen konnte.

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Und da wir noch nicht genug vom Einkaufen hatten steuerten wir auf dem Heimweg noch einen mittelgroßen Walmart an. Am Tag zuvor hatten wir schon über eine Stunde im Publix verbracht und auch im Walmart sollten wir nicht schnell wieder das Tageslicht sehen. Nicht, dass wir viel einzukaufen gehabt hätten. Das Angebot an Waren war einfach zu überwältigend. Eine kleine Auswahl findet ihr in der Foto-Galerie… Unter anderem Bubble-Folie. Im Supermarkt. Für die langweiligen Momente des Alltags. Die sehr sehr sehr laaaaangweiligen Momente. Und wenn ich es mit etwas Abstand betrachte, haben wir verdammt viel Zeit in Supermärkten verbracht. Touristen halt.

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Geschlaucht von so viel Konsummöglichkeit wurde der Tag bei einer kühlen Dr. Pepper Cherry Coke im Pool entspannt zu Ende gebracht. (Soll ich eigentlich das Erwähnen des Pools sein lassen? Oder ist das noch okay für euch?)

St. Petersburg

29.08.2014 von Kai @ 10:00 — Fotos,ReisenKommentare (0)

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Von Rochen, Engeln, spontanen Eheschließungen und dem Meer möchte ich im heutigen Artikel berichten.

An unserem ersten kompletten Tag in Florida stand Sport auf dem Programm. Also anderen beim Sport machen zuschauen. Deshalb fuhren wir von Kissimmee nach St. Petersburg an den Golf von Mexiko, um Baseball zu schauen. Die Los Angeles Angels waren zu Gast bei den Tampa Bay Rays. Das Spiel war sehr zäh und die Angels konnten schlussendlich mit 2-0 gewinnen.

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Interessanter war da schon das ganz drumherum. Was wir nicht wussten: Unser Spiel war eine Art Senioren Tag. Im Stadion, eigentlich eine überdachte vollklimatisierte Halle, waren fast ausschließlich Senioren. Die Nationalhymne wurde von einer Seniorin gesungen, das Prom-Pärchen war weit über 80, die Veteranen mindestens aus dem Korea-krieg und unser Block hatte ein Durchschnittsalter jenseits der 70.

Wir kamen mit unseren Sitznachbarn ins Gespräch, sie hatten Erdnüsse dabei und boten Claudia und ihrem Ehemann welche an. Moment. Ehemann? Hatte ich da etwas nicht mitbekommen? Oh. Sie meinten mich. Und zack waren wir verheiratet. Von wegen, dass das nur in Las Vegas so schnell und unkompliziert geht. Diese Ehe sollte dann auch den ganzen Urlaub über Bestand haben, denn so dicht am Bible-Belt kann es manchmal schwierig sein, zu erklären, warum gute Freunde einfach nur so gemeinsam in den Urlaub fahren. ;-)

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Nach dem Spiel durften wir noch direkt auf das Spielfeld, was schon sehr genial war. Dort hielten wir uns aber nicht lange auf und fuhren weiter nach St. Pete Beach. An den Golf. Der erste Traumstrand. 29° warmes Wasser. Großartig. Einfach nur großartig. Und das sollte nicht der letzte Traumstrand sein.

Nach einigen Stunden Paradies ging es wieder zurück ins Hotel, der Abend, wie jeder der folgenden, sollte unter Palmen im Pool ausklingen.

PS. Ich hatte meine Spiegelreflexkamera mit dem Weitwinkel mit im Stadion. Die Ergebnisse mag ich auch sehr.

Amsterdam – Florida – Einmal über den Atlantik, bitte!

28.08.2014 von Kai @ 10:00 — Fotos,ReisenKommentare (0)

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Einmal über den Atlantik, bitte! Wie bereits erwähnt flogen wir ab Amsterdam. Und wer schon mal von Schiphol geflogen ist, weiß wie groß, aber auch großartig organisiert dieser Flughafen ist. Eigentlich keine Wartezeiten und freies WLAN für eine Stunde. Unsere Reise hatten wir bei Arke gebucht, der niederländischen TUI-Tochter. Guter Service und unschlagbare Preise. Sehr zu empfehlen.

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Der Flug über den Atlantik war ruhig und entspannt. Das Essen lecker. (Ich werde viel über Essen in den nächsten Tagen sprechen. Gewöhnt euch schon mal dran). Und so landeten wir dann auch pünktlich in Orlando Sanford, hatten einen netten Plausch mit dem Grenzbeamten, der anscheinend mal in Heidelberg gelebt hatte, sammelten unseren Mittelklasse(!)-Mietwagen ein und fuhren zu unserem schönen 2-Zimmer-Appartement in Kissimmee. Erwähnte ich, dass unsere Ferienanlage 4 Pools hatte? Nein? Okay. Jetzt wisst ihr es.

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Nach einer kleinen Stärkung mit Papa John’s Pizza kämpften wir erfolgreich im Pool unter Palmen (Hatte ich vorher noch nie gesehen!) gegen den Jetlag. Ein guter erster Tag in den Vereinigten Staaten. Und es sollten viele weitere folgen.

© Kai Rosseburg