Out of Order

Seit heute früh war ich als Umzugshelfer und Lackierer im Einsatz und nun eile ich schon zum nächsten Termin.
Deshalb heute nichts wirklich Neues aufm Blog.

Seit heute früh war ich als Umzugshelfer und Lackierer im Einsatz und nun eile ich schon zum nächsten Termin.
Deshalb heute nichts wirklich Neues aufm Blog.

Heute ist Tag 12 meines vorweihnachtlichen Blog-Experiments. Zeit ein Zwischenfazit zu ziehen.
Jeden Tag zu bloggen macht derbe viel Spaß, ist aber teilweise auch derbe anstrengend. Vor allem, wenn meine Tage schon sehr voll gepackt waren, kostete es mich das eine oder andere Mal doch ein wenig Überwindung etwas zu schreiben. Trotz der vorbereiteten Themen und Bilderserien.Aber ich habe es soweit geschafft jeden Tag etwas zu schreiben oder Bilder online zu stellen. Und bin schon ein wenig Stolz auf mich!
Vor allem das Schreiben hat mir sehr viel Spaß gemacht. So langsam scheint meine Schreibunlust, die noch aus den Zeiten der Master Thesis stammt, zu verschwinden. Ein schönes Gefühl.Schön waren auch die Reaktionen, die ich auf einige Beiträge bekam. Von den konstanten Zugriffszahlen hier und auf Facebook ganz zu schweigen. Insgesamt ist dieses kleine Experiment – Stand heute – ein voller Erfolg. Ich freue mich auf die nächsten 12 Tage. Und bedanke mich für eure Aufmerksamkeit.

Lasst uns über Dinge sprechen, die man viel zu selten macht. Ja. Genau. Rutschen! Hand auf’s Herz. Wann seid ihr das letzte mal eine Rutsche runtergerauscht? Na? Keine Ahnung? Dann wird es dringend mal wieder Zeit dies zu tun.
Ich rutschte das letzte Mal am dritten Donnerstag im Oktober. Und zwar im Rabatzz, einem wunderbaren Indoor-Spielplatz, denn dort dürfen ist an jedem dritten Donnerstag im Monat Ü-18 Toben.
Ü-18 Toben klingt zunächst ein wenig spannender und anzüglicher als es in Wirklichkeit ist. Aber nichtsdestotrotz ist es ein riesen Spaß, denn einen Abend lang öffnet der Spielplatz seine Tore für alle über 18. Und so kann man zu trashiger Dance-Mukke Rutschen, im Bällebad untertauchen, in einem riesigen Kletterparcours rumklettern und viele andere tolle Dinge machen. Erwähnte ich das Trampolin und die Hüpfburg. Wie konnte ich die beiden nur vergessen. Großartig. Einfach nur großartig.

Noch ein Wort zum Rutschen. Das Rabatzz hat mehrere Rutschen im Angebot. Eine 25m lange Mattenrutsche, die schon viel Spaß macht und zwei Freifallrutschen. Die eine 5 Meter 30 hoch und die andere 7 Meter 30. Von unten betrachtet keine wirklichen höhen. Sitzt man jedoch das erste Mal auf der Kante der kleinen Rutsche flößt dies doch schon ein wenig Respekt ein. Auf der großen ist es dann noch ein deutliches Stück mehr Respekt. Da aber kleine Kinder da auch runter sausen, überwindet man sich und hat den Spaß seines Lebens. SIEBEN METER DREISSIG! Wahnsinn. Wahnsinn. Wahnsinn.
Jedes Ü-18 Toben war bisher ein ganz großer Spaß für wenig Geld, sofern man nicht die kostenpflichtigen Attraktionen, wie den Sky-Trail oder den Bullenritt nutzt, was ich bis auf einen Bullenritt auch nie getan habe. Sehe es nicht ein dort nochmal extra zu Bezahlen. Aber das ist ja Geschmackssache.
Fahrt doch auch einfach mal dort hin und bildet euch selber eine Meinung. Vielleicht trifft man sich im Bällebad.

Ich werde des Öfteren gefragt, wie ich zu den Ideen für meine Fotos komme. Deshalb wird es im heuten Artikel über das finden von Inspirationen und deren Verwaltung gehen. (Klingt gut, oder?)
Mit offenen Augen durch die Welt
Mit offenen Augen durch die Welt gehen. Klingt eigentlich ziemlich banal. Doch gerade beim “durch die Welt gehen” finde ich die nächste tolle Location, entdecke Szenerien, die ich gerne fotografisch abgebildet haben möchte oder finde fantastische Requisiten. Und zu jeder Location, jeder Szene und jedem Requisit fallen mir meistens gleich mehrere Ideen zu Shootings ein.
Damit ich nicht alles wieder vergesse, mache ich von den Locations, den Szenen oder aber auch den Requisiten gerne ein Foto mit dem Handy. Was ich dann mit diesen Fotos anstelle erzähle ich später. Und bevor ich es vergesse: Requisiten kaufe ich dann auch gerne einfach mal spontan.
Analoge Quellen
Zum mit “offenen Augen durch die Welt gehen” gehört auch analoge Quellen schätzen zu lernen. Ich nehme Werbung im öffentlichen Raum meistens unter fotografischen Aspekten wahr. Gefällt mir eine Werbung oder wirkt sie inspirierend, mache ich wieder ein Foto und gehe weiter.
Werbung ist aber beim weitem nicht die einzige oder beste Quelle. Ich schaue mir Fotozeitschriften, wie die View oder Photographie an. Und der Playboy ist nicht nur wegen der Interviews ab und an mal einen Blick wert.
Zu guter letzt besitze ich mittlerweile einige Bildbände von Fotografen, deren Arbeiten ich sehr schätze. Diese Bildbände von Rankin, Ellen von Unwerth oder Helmut Newton sind einfach eine tolle Quelle für Inspirationen. Wem die Bücher zu teuer sind, möge entweder mal in England schauen und Preise vergleichen oder aber in die entsprechenden Ausstellungen gehen.
Digitale Quellen
Kommen wir nun zu den digitalen Quellen. Zunächst möchte ich euch Facebook ans Herz legen. Ich folge dort vielen Fotografen und Models, die mir täglich tolle Bilder in meinen Newsfeed spülen. Gleiches gilt für Twitter. Inspirationen frei Haus. Ähnliches gilt für viele Foto-Blogs.
Eine richtig tolle Seite für Fotografen ist 500px. Hier kann man auch Fotografen folgen, deren Bilder bewerten und natürlich auch eigene Einstellen. Und die Qualität der Bilder auf 500px ist teilweise einfach nur atemberaubend.
Zu guter letzt sei noch Pinterest erwähnt. Bilder werden in Boards organisiert und man kann anderen Pinnern folgen und eigene Boards erstellen und befüllen.
Und dann?
Und was mache ich jetzt mit all den gewonnen Eindrücken? Den vielen tollen Bildern, die ich gesehen habe? Und all den Ideen, die wild in meinem Kopf umher irren?
Ich versuche sie ein Stück weit zu verwalten. Und wie?
Zunächst einmal habe ich mir bei Pinterest Boards zu sammeln von Inspirationen angelegt. Da dies nun mittlerweile auch nicht öffentlich geht, ist es eine wirklich feine Sache. So sammel ich alle Bilder, die mich inspirieren an einer zentralen Stelle und habe sie immer schnell im Blick. Und wenn ich inspirieren sage, meine ich das auch so. Ich kopiere keine Bilder 1:1. Das ist langweilig. Viele Bilder, die ich sammel haben einen Aspekt, den ich schön finde. Das Licht, die Pose, die Location, die Bearbeitung oder das Grundthema. Daran arbeite ich mich dann ab.
Dieses Abarbeiten mündet bei mir in einem OneNote-Notizbuch. Dort werden die Ideen ein Stück weit verschriftlicht, geordnet und mit Beispielbildern versehen. Für potentielle Locations habe ich ebenfalls einen Abschnitt eingerichtet. Dort sind dann Fotos der Location und weitere Beschreibungen zu finden.
Diese Seiten kann ich bei Bedarf dem Model zukommen lassen und dann können wir auf dieser Grundlage die Shootings planen oder Ideen weiterentwickeln.
Abschließende Worte
Ich hoffe euch hat der kleine Einblick gefallen. Verwendet nicht zu viel Zeit auf die Ideenverwaltung, sondern mehr darauf sie umzusetzen.
In diesem Sinne!

Freitag war ich beim Eishockey. In Stellingen. Aber nicht in der Multifunktionshalle neben dem Volksparkstadion, sondern im Eisstadion Stellingen. Und es spielten auch nicht die Hamburg Freezers, sondern der HSV! HSV Eishockey gegen den Adendorfer EC. Das Derby in der Oberliga Nord. Ein Klassiker.

Das Spiel war im ersten und letzten Drittel erstaunlich gut. Viele Torszenen und schöne Spielzüge ließen so manche Unzulänglichkeit bei der Annahme und Verarbeitung des Pucks vergessen. Zwei wirklich schöne Drittel. Das zweite Drittel sah dann eher nach Oberliga Eishockey aus. Kaum Torszenen, aber trotzdem viel Action auf dem Eis. Ellenbogen und Fäuste flogen und auch das eine oder andere “nette” Wort wurde gewechselt. So verwundert es auch nicht, dass phasenweise vier Adendorfer auf der Strafbank saßen… Schlussendlich stand ein verdienter 3-2 Sieg für den HSV zu Buche. Sehr Unterhaltsam.

Apropos Unterhaltsam. Es war sehr angenehm in Stellingen Eishockey zu schauen. Kein Schnick-Schnack, kein Jingles und auch keine Heizung… Aber dafür gab es ehrlichen Sport und Fangesänge. Ja, Fangesänge! Teilweise nicht ganz jugendfrei, aber das ganze Spiel über in einer schönen Lautstärke.
Wenn DEL-Eishockey in Hamburg doch nur ein wenig mehr wie Oberliga Eishockey wäre… In diesem Sinne, NUR DER HSV!
© Kai Rosseburg