Ladenschluss

Heute war verkaufsoffener Sonntag in Bergedorf und die Stadt war knüppeldicke voll!

Überall waren Menschen am bummeln und shoppen und das trotz des bescheidenen Wetters. Auch der neue Bauhaus, über den ich glaub ich noch mal was schreiben sollte, wurde ausgibieg begutachtet.

Und als ich all diese Menschen sah, hab ich mir mal wieder Gedanken über den Ladenschluss in Deutschland gemacht.

Den Ländern steht es seit neuestem ja frei eigene Ladenschlussgesetze zu verabschieden und das finde ich gut.

Von mir aus soll allen Geschäften die Möglichkeit gegeben werden unter der Woche und am Sonnabend so zu öffnen, wie sie es für richtig halten. Sonntags kann gerne alles beim alten bleiben – ein Tag Ruhe schadet nicht.

Natürlich bringt eine solche Änderung des Ladenschlusses Veränderungen für die Angestellten mit sich, die aber moderat bleiben.

Ja, die Angestelleten müssen jetzt sicherlich auch mal Abends arbeiten, wenn der Laden denn dann offen hat und ja sie müssen dies auch am Sonnabend tun.

Aber das tun auch ganz viele andere Menschen in Krankenhäusern, bei der Polizei, bei der Feuerwehr, bei Pflegediensten, an Tankstellen, in der U- und S-Bahn, in Bussen und Taxen, in Restaurantes, Dönerbuden, Kinos und Discotheken.

Von diesen Personen verlangen wir es, also warum auch nicht vom Einzelahandel?

Ich habe auch keine Angst, dass sehr viele Geschäfte wegen kürzerer Öffnungszeiten pleite gehen werden. Es kommt ja immer auf das Verhältnis von Öffnungszeit zu Einnahmen an und wenn das nicht stimmt, also nur ein Kunde nachts um 3 kommt, dann wird halt nicht so lange geöffnet sein.

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1 Kommentar

  1. So und nicht anders ist es! Von mir aus können sie den Sonntag auch auf machen. Wenn eh keiner in die Kirche geht, kann man auch Sonntags die Läden auf machen!

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