2009_10_26_prapancha_pashAm Montag wurde im Rahmen der Indian Week Hamburg der aus dem Jahr 1929 stammende indische Stummfilm Prapancha Pash (Schicksalswürfel) des deutschen Regisseurs Franz Osten im Metropolis gezeigt.

Das besondere an dieser Aufführung war die Tatsache, dass die Filmmusik nicht vom Band oder der Filmrollte kam, sondern live von der Hamburger Band Tuten und Blasen im Kinossaal gespielt wurde.

Der Film handelet von den beiden indischen Könige Ranjit und Sohat, die beide eine Schwäche für das Glücksspiel haben. Sohat, der Böse, versucht zudem Ranjit auf einer Tigerjagd zu töten. Ranjite überlebt schwerverletzt und vergiftet und wird von einem Einsiedler und dessen Tochter Sunita gesund gepflegt. Ranjid und Sunita verlieben sich ineinander und flüchten und das Königreich von Ranjit. Da aber auch Sohat ein Auge auf Sunita geworfen hat versucht er mit allen Mitteln sie ihm zu entreißen. Dies gelingt ihm schließlich auch durch ein manipuliertes Würfelspiel, in dem Ranjid sein Königreich, seine Freiheit und seine große Liebe verliert.

Das Ende wird an dieser Stelle nicht verraten! 😉

Ein mehr als spannendes Experiment, welches mich leider nicht vollständig überzeugen konnte. Denn leider passte in der ersten Hälfte die Musik teilweise nicht wirklich zu den gezeigten Szenen. Langsame Szenen wurden unnötig durch die Musik getrieben, spannende Momente einfach üebrspielt und auch die Möglichkeit Interaktiv auf die gezeigten Bilder zu reagieren wurde in der ersten Hälfte nicht genutzt.

Das war in der zweiten Hälfte deutlich besser. Die Musik passte super und auch manche „Soundeffekte“, wie beispielsweise Trompeten, die erklingen, wurden sehr schön eingebaut.

Der Film lohnt sich wirklich und wenn die Musik etwas besser gepasst hätte, hätte ich glatt 4,5 Sterne verteilt. So gibt es aber nur 3,5.

Spaß gemacht hat es allemal.

In diesem Sinne!

Wertung

***½